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  • Willkommen bei den Hartmanns

    Alles beginnt, als Angelika Hartmann, frisch pensionierte Lehrerin und Mutter einer von Alltagsproblemen geplagten gutbürgerlichen Familie, eines Tages beschließt, einen Flüchtling aufzunehmen. Angelika ist einsam, seit die Kinder aus dem Haus sind. Ihr Mann, Chefarzt einer Klinik, versucht mit allen Mitteln, den Alterungsprozess aufzuhalten. Sohn Philip driftet in Businesswelten zwischen Shanghai und München, dabei bleibt die Beziehung zu seinem Sohn Basti etwas auf der Strecke, Tochter Sophie weiß mit 31 immer noch nicht, was sie will. Der ganz normale Familienwahnsinn also, in den der Nigerianer Diallo gerät - und auf seine charmantnaive Art das Leben der Hartmanns ziemlich durcheinanderwirbelt. Ein turbulenter Zustandsbericht aus einem fast normalen Land, in dem alle etwas verwirrt sind...

    D 2016 Drama, Komödie
    Mit: Senta Berger, Heiner Lauterbach, Florian David Fitz,...
    Regie: Simon Verhoeven

  • Wo die freien Frauen wohnen

    wo die freien frauen wohnen

    FSK 0 / 1 Std. 29 Min.

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    Im Süden von China, rund um den Lugusee, lebt das Volk der Mosuo. Die Mosuo sind bekannt für ihr harmonisches Zusammenleben. Bei ihnen gibt es keine Eifersucht, keine Gewalt und keinen Krieg. Gegensätze wie „arm“ und „reich“ kennen sie nicht. Machtstreben ist ihnen fremd. Sie gelten als sehr zufriedene und glückliche Menschen. Das gesamte gesellschaftliche Zusammenleben richtet sich nach der Lebenswelt von Frauen und Kindern. Männer sind dabei die fürsorglichen Unterstützer. Die Mosuo-Frauen gelten als besonders entspannt, frei und selbst bestimmt. Es sind die  Frauen, die die wirtschaftlichen und sozialen Fäden in der Hand halten. Frauen kümmern sich gemeinschaftlich um den Nachwuchs, unterstützt von den weiblichen und männlichen Verwandten. Mosuo gründen keine neuen Kleinfamilien. So kennen sie auch keine Ehe, der Liebhaber bleibt nur über Nacht, tagsüber lebt und arbeitet er in seinem Mutterclan. In diesem Verhältnis ist die Frau die Einladende. Das hat den Mosuofrauen im gesamten China den Ruf eingebracht, sie seien leicht zu haben. Der innerchinesische Tourismus nahm aus diesem Grund zu. Der Film geht der Frage nach, wie die Mosuo Tourismus und Tradition vereinbaren und was für sie Liebe bedeutet....

  • Wohne lieber ungewöhnlich

    Der 13-jährige Bastien ist der Mittelpunkt einer bunt zusammengewürfelten Familie: Sechs Halbbrüder und -schwestern, acht verschiedene "Eltern" und jede Menge Häuser. Seine familären Aufgaben sind wesentlich komplizierter als alles, was er an der Schule zu leisten hat. Doch die Kinder haben endlich genug und zetteln eine Revolution an, alle Regeln werden auf den Kopf gestellt. Gemeinsam beziehen sie eine große Wohnung, und nun soll es an den Eltern liegen, sie zu besuchen.

    F 2016 Komödie
    Mit: Julie Gayet, Thierry Neuvic, Julie Depardieu,...
    Regie: Gabriel Julien-Laferrière

  • Wonder Wheel

    In "Wonder Wheel" geht es um vier Menschen, deren Lebensläufe sich im hektischen Treiben des Vergnügungsparks auf Coney Island kreuzen: Die emotional instabile Ex-Schauspielerin Ginny jobbt jetzt in einem Meeresfrüchte-Imbiss. Ginnys ungehobelter Mann Humpty betreibt ein Karussell. Der attraktive junge Rettungsschwimmer Mickey träumt von einer Karriere als Bühnenautor. Und Humptys seit Langem getrennt lebende Tochter Carolina versteckt sich derzeit vor einer Gangsterbande in der Wohnung ihres Vaters.

    Aufgrund ihrer Scheidung erleidet Ginny einen Nervenzusammenbruch. Halt findet sie bei einer anderen verlorenen Seele: Sie heiratet Humpty, der den Tod seiner Frau verwinden muss - außerdem ist Tochter Carolina ausgerissen, um einen Kleingangster zu heiraten. Humpty kommt zwar nicht ohne seinen Schnaps aus und bleibt nie lange bei einem Job, aber immerhin sorgt er für Ginny und ihren missratenen Sohn Richie, auch wenn er ihnen nur eine winzige Unterkunft mitten im Lärm des berühmten Riesenrads im Vergnügungspark Coney Island bieten kann. Ginnys Leben wird durch Humpty zwar wieder in geordnete Bahnen gelenkt, aber sie verzweifelt fast, als sie sich klar macht, dass sie ihre Träume für einen Job als Kellnerin aufgegeben hat. Ihr wenig

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  • Worauf warten wir noch ?

    worauf warten wir noch

    FSK 6 / 1  Std. 59 Min.

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    Die französische Gemeinde Ungersheim liegt an der Grenze zwischen Frankreich und Deutschland. Dort begann 2009 ein Programm zur Autonomieförderung, das die Abhängigkeit von importierten Nahrungsmitteln und Erdöl verringern, sowie die Energiebilanz des Ortes durch Ausbau erneuerbarer Energien verbessern und die lokale Wirtschaft fördern sollte. Ohne dass dabei die Steuern gestiegen sind, wurden in Ungersheim 120.000 Euro an Betriebskosten eingespart, es wurden 600 Tonnen weniger Treibhausgase pro Jahr ausgestoßen und hundert neue Arbeitsplätze geschaffen. Regisseurin Marie-Monique Robin begleitet die Bewohner der Gemeinde über einen Zeitraum von einem Jahr, in dem zahlreiche wichtige Schritte hin zur Autonomie unternommen wurden.

    D 2018 Doku
    Regie: Marie-Monique Robin

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